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Rollen-Untersätze
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Rollen-Untersätze
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haben viel auszuhalten. Üblicherweise montiert man sie in öffentlichen Einrichtungen (Schulen, Gemeindehäusern, etc.), wo Klaviere im Raum herumgeschoben werden müssen, je nachdem, wie der Raum gerade genutzt wird.
Rollenuntersätze können nie zu stark sein - aber durchaus zu schwach!
Gerade wenn Klaviere "mit Schwung" über Bodenunebenheiten (oder gar Türschwellen) geschoben werden, kommt es häufig zu größeren Schäden:
- einerseits am Gebäude (meist am Fußboden oder an Türrahmen) - andererseits am Klavier:
Klaviere sind ziemlich schwer (ca. 200 - 250kg!); einmal in Bewegung versetzt entwickeln sie enorme Kräfte, die die Rollen an sich, aber auch die Verschraubungen der Untersätze sowie den Pedalboden und das ganze Klavier sehr stark belasten!
Dadurch können Rollen zerstört werden, Untersätze verbiegen, Pedalböden lose werden (was zu kaum mehr zu beseitigenden Pedalgeräuschen führt). Unter Umständen kann auch das Klavier-Gehäuse Schaden nehmen!
Die Lösung?
wirklich langsam (Schneckentempo) und
kontrolliert (möglichst zu zweit) schieben
und das Fahrgestell beim Überwinden von Türschwellen entlasten, indem man das Klavier einseitig leicht anhebt. Durch ein solchermaßen umsichtiges Verhalten vermeidet man die meisten Schäden (auch die üblichen "Boxauto-Schäden" an den Seitenwangen des Klaviers)
Aus Überzeugung montiere ich nie die in der Galerie zu sehenden schwächlichen, zusammengesetzten Rollenuntersätze, sondern
aus einem Stück doppelt so starkem Flachstahl gebogene Exemplare!
Häufig ist es auch nötig, zusätzliche Stützklötze für den Pedalboden einzubauen, damit das Gehäuse nicht federt, bzw. der Pedalboden nicht überlastet wird (das kann sonst auch die Pedalfunktion ziemlich stören!)
Außerdem ist es erforderlich, dass das Rollenmaterial für den Fußboden am Standort geeignet ist! Eine ungeeignete Rolle kann sehr wohl unschöne Spuren auf einem hellen Parkett hinterlassen!
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schwächlicher Rollenuntersatz
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